Kerstin Alexandra Dörnath ist Tier·ärztin für Wild·tiere. Sie findet die Rettungs·aktion nicht gut. Sie sagt: "Bei der Rettung handelt es sich um Aktionismus statt Fach·verstand."
Damit meint sie: Die Retter*innen kennen sich nicht mit Walen aus. Aber sie wollten unbedingt etwas tun.
Kerstin Alexandra Dörnath sagt weiter: "Der Buckelwal hat nicht gegen die Rettungs·gurte rebelliert. Das zeigt, dass Timmy hochgradig angeschlagen ist. Nach einer möglichen Aus·setzung in der Nord·see könnte der Wal unter·gehen wie ein Stein und ertrinken.. Für den Wal ist die Rettung ein Ticket in den Rachen der Orcas."
Damit meint sie: Der Wal hat sich nicht gegen die Rettungs·gurte gewehrt. Das zeigt: Es geht ihm sehr schlecht. Vielleicht wird er nach der Rettung unter·gehen und ertrinken. Vielleicht wird er von Orcas gefressen.
Wal Timmy wird nicht in Deutschland frei·gelassen. Sondern erst in Dänemark. Darum haben Reporter*innen nach·gefragt: Vielleicht strandet Wal Timmy in Dänemark noch einmal. Was passiert dann?
Das dänische Umwelt·ministerium sagt: Sie retten gestrandete Wale nicht. Sie würden Timmy im flachen Wasser liegen·lassen.
Wal Timmy wird gerade in einem Lasten·kahn transportiert. Er liegt in einem Lasten·kahn mit Sand und Wasser. In dem Lasten·kahn wird er jetzt in die Nord·see transportiert. In diesem Videos kann man es sehen.
Wal Timmy wird also zurück ins tiefe Meer gebracht. Fach·leute wissen trotzdem nicht sicher: Wird der Wal dort über·leben oder nicht?
Fabian Ritter ist Fach·mann für Wale. Er sagt: "Wenn der steigende Salz·gehalt dazu führt, dass die Haut des Wals langsam heilt, dann ist das gut. Aber der Gesamtzustand des Wals verändert sich dadurch nicht. Das Tier ist weiter immobil und nicht in der Lage, sich normal zu bewegen. Ich bin nach wie vor relativ skeptisch, dass Timmy bis zu seiner Frei·lassung so weit zu Kräften kommt, dass er gut schwimmen kann."
Damit meint er: Im Meer·wasser der Ostsee ist nur wenig Salz. Wale brauchen salziges Wasser. In der Nordsee ist mehr Salz im Wasser. Das ist gut für den Wal. Vielleicht wird seine Haut·krankheit davon besser.
Aber Timmy ist schwach. Er bewegt sich nur wenig. Vielleicht kann er in der Nordsee nicht alleine los·schwimmen.
Der Lasten·kahn bringt Wal Timmy nach Dänemark. Um die Nord·spitze Dänemarks herum. Dort soll er dann freigelassen werden.
Wal Timmy wird gerade in einem Lasten·kahn transportiert. Er liegt in einem Lasten·kahn mit Sand und Wasser. In dem Lasten·kahn wird er jetzt in die Nord·see transportiert. In diesem Videos kann man live dabei zusehen.
Was bedeutet 'live'?
So spricht man das Wort aus: Leif. Es bedeutet: Es passiert jetzt gerade. Und man kann in dem Video dabei zu·schauen. Zur selben Zeit.
Die Wasser·schutz·polizei begleitet den Transport. Ein Sprecher der Wasser·schutz·polizei sagt: "Der Transport ist mit sehr langsamer Geschwindigkeit unterwegs." Wahrscheinlich braucht er mehrere Tage für seinen Weg. Im Moment Ost der Transport in der Nähe der Insel Fehmarn.
Im Moment ist der Rettungs·plan für Wal Timmy: Er ist in einen Lasten·kahn geladen worden. Also in ein Boot gefüllt mit Wasser und Sand. Andere Worte für diese Art von Lasten·kahn sind auch Schute oder Barge.
Damit soll er ins tiefe Meer transportiert werden. In diesem Video kann man die Rettungs·aktion live ansehen.
Live bedeutet: Es passiert jetzt gerade. Und man kann in dem Video dabei zu·schauen. So spricht man das Wort aus: Leif.
Wie wurde der Wal in den Lasten·kahn gezogen? Mit Gurten und Seilen. Viele Helfer*innen haben dabei mit·geholfen. Das letzte Stück ist der Wal selbst hinein·geschwommen.
Ein Helfer erzählt: "Dieser Moment war ziemlich surreal. [Surreal ist ein anderes Wort für unwirklich.] Wir haben nicht damit gerechnet, dass das Tier so stark mit·helfen würde. Die ersten Meter, dort, wo der Wal lag, waren schon sehr anstrengend. Das Gefühl am Ende kann ich kaum in Worte fassen. Es macht mich glücklich zu sehen, dass es funktioniert hat."
Jetzt wird der Wal mit dem Lasten·kahn in die Nord·see transportiert. Ins tiefere Wasser. Damit er von dort aus alleine weiter·schwimmen kann.
Timmy soll mit einem Lasten·kahn ins tiefe Meer transportiert werden.
Ein Lasten·kahn ist ein Schiff. Es ist sehr groß. Und es kann sehr schwere Dinge transportieren. Auch einen Wal. Wal Timmy wiegt 12 Tonnen. Das sind 12 Tausend Kilogramm. Das ist etwa so viel wie das Gewicht von 200 Menschen.
In dem Lasten·kahn wird Wasser sein. Unter dem Wasser ist Sand. Sodass Wal Timmy darin liegen kann. Fach·leute sagen: Er kann in dem Schiff liegen. Er wird sich dabei nicht verletzen.
Andere Worte für diese Art von Lasten·kahn sind auch Schute oder Barge.
Wie kommt der Wal in den Lasten·kahn?
Dafür wurde eine Rinne gegraben. Der Lasten·kahn steht dann geöffnet am Ende der Rinne. Sodass Timmy direkt in den Lasten·kahn schwimmen kann. Aber: An der Rinne wird noch gearbeitet. Sie muss noch breiter werden.
Fred Babbel ist der Chef·taucher im Team der Wal·retter*innen. Er sagt: "Wir sind da noch beim Arbeiten, beim Spülen, Saugen."
Darum kann der nächste Rettungs·versuch erst frühestens am Dienstag starten. Vielleicht auch erst am Mittwoch.
Hinter dem Wal sollen Sandsäcke aufgebaut werden. Sie bilden dann eine Sperre. Damit der Wal nicht in die falsche Richtung schwimmt.
Dann soll der Lasten·kahn mit dem Wal durch den Nord-Ostsee-Kanal fahren. Der Lasten·kahn selbst hat keinen Motor. Er muss gezogen oder geschoben werden.
Michael Jackson ist einer der bekanntesten Musiker der Welt. Er lebte von 1958 bis 2009. Er wurde 50 Jahre alt.
Michael Jackson hatte einen Schimpansen als Haustier. Der Schimpanse heißt Bubbles. So spricht man den Namen aus: Babbls. Übersetzt heißt das Bläschen oder Seifen·blasen.
Hier kann man Michael Jackson und Bubbles zusammen sehen.
Bubbles war Michael Jacksons Haustier. Er begleitete ihn auf vielen Reisen. Und er spielte in seinen Musik·videos mit.
Bald gibt es einen Kino·film über das Leben von Michael Jackson. In dem Film kommt auch der Schmipanse Bubbles vor. Aber es spielt kein echter Schimpanse mit. Der Schimpanse wird mit KI in den Film eingebaut.
Aber: Der echte Schimpanse Bubbles lebt noch. Wahrscheinlich ist er jetzt 43 Jahre alt. Er lebt jetzt in einem Zentrum für Menschen·affen. Dort lebt er nicht mehr als Haus·tier. Er lebt mit anderen Schimpansen zusammen.
Bei Facebook schreibt das Zentrum für Menschen·affen über Bubbles: "Alles Gute zum 21. Jahres·tag im Schutz·center, Bubbles!
Dieses Jahr ist Bubbles etwa 43 Jahre alt. Heute sind es 21 Jahre, seit er bei uns angekommen ist. Hier begann für ihn ein neues und ruhiges Leben – mit anderen Schimpansen, viel Natur und guter Pflege.
Bubbles hat ein besonderes Leben gehabt. Er wurde wahrscheinlich in einem Forschungs·labor geboren. Später zog ihn ein Tier·trainer aus Hollywood auf. Danach wurde er als Begleiter des Pop·stars Michael Jackson bekannt.
Als junger Schimpanse stand er oft im Mittel·punkt. Er war in Musik·videos und Filmen zu sehen. Mit nur 4 Jahren reiste er sogar für eine Werbe·tour nach Japan.
Als Bubbles älter und stärker wurde, war klar: Er braucht andere Schimpansen und ein Leben ohne Öffentlichkeit. Im Jahr 2005 kam er zusammen mit anderen Tieren aus der Unterhaltungs·branche in das Schutz·gebiet.
Heute ist Bubbles ein erwachsenes Männchen und wiegt etwa 84 Kilo. Er ist ruhig und wird von seiner Gruppe respektiert. Er verbringt Zeit mit seinen Gefährten Oopsie, Boma, Kodua und Stryker. Oft suchen sie seine Nähe, um sich zu pflegen und Zeit mit·einander zu verbringen. Seine ruhige und geduldige Art macht ihn zu einer wichtigen Bezugs·person.
Trotzdem genießt Bubbles auch seine Ruhe. Schlafen ist ihm sehr wichtig. Er zieht sich gern zurück, wenn er entspannen möchte. Sein Mittags·schlaf ist ihm heilig."
Michael Jackson war einer der bekanntesten Musiker der Welt. Er hat diese Lieder gesungen:
Billie Jean
Beat it [übersetzt: Besiege es]
Thriller
Earth Song [Lied von der Erde]
Michael Jackson war auch für seinen Tanz berühmt. Zum Beispiel für den Moon Walk. Hier kann man den Tanz sehen.
Michael Jackson hat viele Geschwister. Schon als Kinder haben sie zusammen Musik gemacht. Sie hießen Jackson 5. Michael Jackson hat zusammen mit seinen Brüdern Jackie, Tito, Jermaine und Marlon gesungen. Aber Michael war der Haupt-Sänger.
Später hat Michael Jackson alleine Musik gemacht. Er hatte sehr großen Erfolg. Niemand hat so viele Platten und CDs verkauft wie Michael Jackson.
Michael Jackson hat sein Aussehen sehr verändert. Er hat sich sehr oft operieren lassen. Er hatte viele Schönheits-Operationen. Zum Beispiel an seiner Nase.
Zwei-mal musste Michael Jackson vor Gericht. Er wurde angeklagt. Die Anklage war: Er hat Kinder sexuell belästigt. Michael Jackson hat immer gesagt: Es stimmt nicht. Die Gerichts-Verhandlung wurde nicht zu Ende geführt. Michael Jackson und die Familien haben sich ohne das Gericht geeinigt.
Michael Jackson war zwei-mal verheiratet. Und er hat sich zwei-mal scheiden lassen. Er hat 3 Kinder. Sie heißen Prince Michael, Paris und Prince Michael der 2. Sein jüngster Sohn hat den Spitz-Namen Blanket. Übersetzt heißt das Decke.
Vor seinem Tod hatte Michael Jackson länger keine Konzerte mehr gegeben. Das wollte er ändern. Er wollte wieder auf Tour gehen. Aber er ist vorher gestorben.
Michael Jackson wurde 1958 geboren. Er starb im Jahr 2009. Er wurde 50 Jahre alt.
Wal Timmy sitzt immer noch in der Ost·see fest. Und eine Gruppe von Menschen versucht immer noch, den Wal zu retten. Aber dabei gibt es immer wieder Probleme.
Der Wal sitzt jetzt seit etwa einem Monat in der Ost·see fest. Und sehr viele Menschen interessieren sich für den Wal. Darum berichten alle über den Wal:
Fernseh·sender
Zeitungen
Radio·sender
Internet·seiten
Und verschiedene Zeitungen und Gruppen haben dem Wal verschiedene Namen gegeben. Es ist aber immer derselbe Wal gemeint.
Hape Kerkeling hat den Wal Timmy getauft. Weil er am Timmendorfer Strand fest·saß. Und viele Zeitungen benutzen den Namen jetzt.
Andere Gruppen und Berichte nennen den Wal Hope. Das spricht man so aus: Houp. Übersetzt heißt das: Hoffnung.
Der Sender NDR hat sich entschieden: Sie benutzen gar keine Namen für den Wal. So wollen sie zeigen: Der Wal ist ein wildes Tier. Kein Haus·tier. Sie schreiben nur "der Wal".
Wal Timmy sitzt immer noch vor der Insel Poel fest.
Zuletzt war der Plan der Retter*innen: Wal Timmy sollte auf einem Netz liegen. Das Netz sollte zwischen Schwimmkörpern aufgespannt werden. Und dann sollte ein Boot den Wal ins tiefere Meer ziehen.
Aber dieser Rettungs·plan konnte nicht umgesetzt werden. Die Retter*innen haben keine Genehmigung dafür bekommen. Das Umwelt·ministerium Mecklenburg-Vorpommern schreibt: "Das ursprünglich vorgesehene Bergungs·konzept konnte in der geplanten Form nicht weiter·verfolgt werden."
Jetzt haben die Retter*innen einen neuen Plan: Der Wal soll auf einem Last·kahn transportiert werden. Also auf einem Schiff. Solche Schiffe können sehr schwere Lasten transportieren.
Umwelt·minister Till Backhaus sagt aber: Die Retter*innen haben ihren Plan erklärt. Aber bis jetzt ist noch nicht sicher: Wird der Plan auch funktionieren? Fach·leute müssen es noch prüfen. Erst dann kann es mit der Rettung weiter·gehen.
Der kleine Ort Uebigau-Wahrenbrück liegt im Bundes·land Brandenburg. Dort standen bis zum Anfang der Woche 70 Kühe auf der Weide. Aber die Kühe wurden gestohlen. Irgend·wann zwischen Montag·mittag und Dienstag·morgen sind sie von der Weide verschwunden.
Seit etwa einem Monat sitzt ein Wal in der Ost·see fest. Viele Zeitungen nennen den Wal Timmy. Seitdem gab es viele Rettungs·versuche für den Wal. Aber: Bis jetzt konnte der Wal nicht gerettet werden. Er liegt immer noch auf einer Sand·bank. Vor der Insel Poel.
Seit dem 16. April läuft eine Rettungs·aktion für den Wal. Die Rettungs·aktion wird von einer Gruppe von Privat·leuten geplant und gemacht. Aber nicht alle Menschen finden das gut. Es gibt Streit um die Wal·rettung. Es gibt 2 verschiedene Meinungen dazu:
Viele Menschen finden: Es ist gut, den Wal zu retten. Die Retter*innen sollen weiter·machen.
Der Wal kann nicht gerettet werden. Er ist schon zu schwach. Er ist zum Sterben in die Ost·see geschwommen. Die Retter*innen sollen den Wal in Ruhe lassen. Damit er in Ruhe sterben kann.
Niemand kann mit Sicherheit sagen: Welche Gruppe hat recht? Auch die Fach·leute sind sich nicht einig.
Jetzt muss ein Gericht entscheiden: Soll der Rettungs·versuch weitergehen oder nicht?
Warum?
Eine Gruppe von Menschen hat sich zusammen·geschlossen. Sie haben eine Klage eingereicht. Beim Gericht in Schwerin. Sie fordern: Die Wal·rettung soll unterbrochen werden. Dann sollen Fach·leute befragt werden. Sie sollen einschätzen: Kann der Wal noch gerettet werden oder nicht? Erst dann soll die Rettung vielleicht weiter·gehen.
Bis jetzt weiß man nicht: Nimmt das Gericht in Schwerin die Klage an? Und wann entscheidet das Gericht darüber?